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19.12.2007 01:32
wo bitte gehts denn hier zum Bahnhof?Wo bitte geht es hier zum Bahnhof?Ein Mensch fragt: «Wo bitte geht es denn hier zum Bahnhof?» Und dies sind die Antworten, die - alphabetisch sortiert – gegeben wurden: Allgemeinärztin: «Kann ich bitte erst einmal ihre Versicherungskarte haben? Oder sind Sie privat versichert?» Astrologin: «Möglicherweise unterliegen Sie im Moment einem starken Neptun-Einfluss. Deswegen kann ich Ihnen unter Berücksichtigung der derzeitigen Transite nur sagen, wenn Sie versuchen, sich mit unklaren Vorstellungen einem nebulösen Ziel zu nähern, bleibt Ihnen der Weg dorthin natürlich auch verborgen. Ihre Frage scheint mir so eher ein Hinweis darauf zu sein, dass Sie eigentlich gar nicht zu einer Reise auf der körperlichen Ebene aufbrechen sollten, sondern dass Ihre tatsächliche Lebensaufgabe darin besteht, sich auf einen spirituellen Entwicklungsweg zu begeben - und dazu brauchen Sie keinen Bahnhof.» Bachblütenexpertin: "Ich möchte mir auf keinen Fall anmaßen anderen zu sagen, welchen Weg sie nehmen müssen. Aber sie haben die Orientierung in Ihrem Leben verloren. Eine Mischung aus "Wild Oat" und "Cerato" wird Ihre feinstofflichen Energien positiv beeinflussen. So finden sie wieder Ihren Weg (Wild Oat = der Weg) und lernen auf Ihre innere Stimme zu hören (Cerato)." Bioenergetikerin: «Schau mal, Dein Körper kennt schon die Antwort. Geh in die Position, lass' Deine Wut zu und gib' dem körperlich Ausdruck. Na, siehste! Geht doch!» Coach: «Sind Sie Teil der Lösung oder Teil des Problems?» Esoterikerin: «Nimm' Kontakt zu Deinem Geistführer auf und spür' in Dich hinein. Öffne Dein Kronenchakra und lass' es fließen. So wirst Du erkennen, was der Bahnhof für Dich an neuen spirituellen Erfahrungen bereithält.» Familienaufstellerin: «Wenn Du Deinen Vater und Deine Mutter hinter Dir spüren würdest, dann hättest Du den Bahnhof schon längst gefunden!» Familientherapeutin (klassisch): «Was ist Dein sekundärer Gewinn, wenn Du mich nach dem Weg zum Bahnhof fragst? Möchtest Du meine Bekanntschaft machen?» Gedächtnistrainerin: «Angenommen, ich würde Ihnen den Weg beschreiben. Mit welcher Eselsbrücke könnten Sie sicherstellen, dass Sie sich jederzeit wieder daran erinnern?» Geistheilerin: «Für die Antwort brauchen wir viel positive Energie. Lass uns einen Kraftkreis bilden und Deinen Schutzgeist anrufen!» Gesprächspsychotherapeutin: «Sie wissen den Weg zum Bahnhof nicht, und das macht Sie traurig?» Gestalttherapeutin: «Du, lass es doch einfach voll zu, dass Du zum Bahnhof willst!» Humanistische Psychologin: «Wenn Sie wirklich dahin wollen und einfach nur ganz fest an sich glauben, dann werden Sie den Weg schon finden.» Hypnotherapeutin: «Schließen Sie die Augen. Entspannen Sie sich! Fragen Sie nun Ihr Unterbewußtsein, ob es Ihnen bei Ihrer Suche behilflich sein will.» Kreativitätstherapeutin: «Hüpfen Sie solange auf einem Bein herum, bis ihr Kopf eine spontane Idee erzeugt!» Logopädin: «Das heißt nicht ‹Bannhoff›, sondern ‹Baahhnhoof›. Versuchen Sie's noch einmal!» Managerin: «Fragen Sie nicht lange! Zeit ist Geld! Gehen Sie einfach los!» Moderatorin: «Welche Lösungswege haben Sie schon angedacht? Schreiben Sie alle hier auf diese Kärtchen!» Neurolinguistische Programmiererin: «Stell' Dir vor, Du bist schon im Bahnhof. Welche Schritte hast Du zuvor getan?» Neurologin: «Sie haben also die Orientierung verloren. Passiert Ihnen das öfter in letzter Zeit?» Pädagogin: «Ich weiß natürlich, wo der Bahnhof ist. Aber ich glaube, dass es besser für Deine intellektuelle Entwicklung ist, wenn Du es selbst herausfindest!» Politikerin: «Gerade in Bezug auf diese Frage haben wir im Gegensatz zur Opposition und im übrigen auch in voller Übereinstimmung mit unserer Parteivorsitzenden, dem Parteivorstand und den zuständigen Gremien überall draußen im Lande, immer ein offenes Ohr für alle Fragen und Belange, die unsere Bürger betreffen, und dies auch gerade in Bezug auf Bahnhöfe in den neuen Ländern!» Psychiaterin: «Seit wann bedrängt Sie diese Frage?» Psychoanalytikerin: «Sie meinen dieses dunkle Gebäude, wo die länglichen Züge immer rein und raus fahren?» Psychodrama-Therapeutin: «Zum Bahnhof? Fein. Das spielen wir doch gleich mal durch. Geben Sie mir Ihren Hut, ich gebe Ihnen meine Jacke und dann…» Provokante Therapeutin: «Ich wette, Sie werden den Weg zum Bahnhof nie finden!» Reinkarnationstherapeutin: «Geh zurück in der Zeit, bis vor Deine Geburt! Welches Karma lässt Dich immer wieder auf die Hilfe anderer angewiesen sein?» Sozialarbeiterin: «Ich weiß nicht, wo der Bahnhof ist, aber ich fahr' Dich eben schnell hin.» Sozialpädagogin: «Du, das weiß ich auch nicht, aber ich finde es total gut, daß wir beide so offen darüber reden können.» Soziologin: «Bahnhof? Zugfahren? Sie? 1. oder 2. Klasse?» Systemikerin: «Was glauben Sie, bedeutet es für Ihre Frau, wenn sie erfährt, dass Sie zum Bahnhof wollen? Und was glauben Sie, wird ihre Schwiegermutter vermuten, was ihre Frau sagen würde?» Systemische Strukturaufstellerin: «Wählen Sie einfach unter den Vorübergehenden jemand aus für den Bahnhof! Was ändert sich für Sie, wenn Sie sich ihm nähern? Gibt es vielleicht etwas dabei, um das es eigentlich auch noch geht, außer dem Weg zum Bahnhof?» Tiefenpsychologin: «Sie verspüren wieder diesen Drang zu reisen? Haben Sie schon Ihren Koffer gepackt?» Verhaltenstherapeutin: «Heben Sie zuerst den rechten Fuß, strecken Sie ihn aus, schieben Sie ihn nach vorne, und setzen Sie ihn wieder auf! Gut! Hier haben Sie ein Bonbon.» ![]()
2 kommentare 0 trackbacks
kommentar von: Goban am 19.12.2007 10:55
den hab ich auch irgendwo bei mir stehn...oder stehn gehabt :-)))
kommentar von: Gregoriana am 19.12.2007 02:44
*lol* naja aus dem Leben gegriffen *fg* .... toller Beitrag wie immer ! >9 punkte
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